Seniorenbund Ortsgruppe Oberes Pölstal – Adventfeier

Der Abschluss des Seniorenbundjahres ist immer die Adventfeier der Ortsgruppe Oberes Pölstal im Gasthaus Pripfl-Holzmann in St. Oswald, die heuer am 7. Dezember stattfand. Auch aus den Ortsgruppen St. Peter und St. Georgen ob Judenburg kamen die Obleute und viele Mitglieder.

Seniorenbund Obmann Ök.-Rat Alois Gruber begrüßte eingangs alle Gekommenen als Ehrengäste.

Mit der Familienmusik Eisenhut, den Zimtsternen und der „Jungen Murtaler Streich“ sowie mit Gedichten und Geschichten vorgetragen von Erika Eisenhut, Sigrid Heyer, Melitta Unterweger fühlte man sich 50 Jahre zurückversetzt in die Zeit als Karl-Heinrich Waggerl und Tobi Reiser noch für das Salzburger Adventsingen zuständig waren.

Besonders die Kinder von der „Jungen Murtaler Streich“ ernteten viel Applaus.

Selbstgebackene Kekse auf den Tischen versüßten den Mitgliedern diese eindrucksvolle und stimmungsvolle Adventfeier. Mit dem von allen gesungenen: „Andachtsjodler“ endete der offizielle Teil.

Bundesrat Bgm. Bruno Aschenbrenner bedankte sich am Ende der Veranstaltung für diese eindrucksvolle Adventfeier ganz besonders aber bei den Kindern der „Jungen Murtaler Streich“. Er überbrachte die Grüße des Bezirksregionalobmannes und spannte den Bogen von hundert Jahre Republik Österreich zum hundertsten Todestag von Peter Rosegger. Auch Vizebgm. Sigi Wildbolz und der Pusterwalder Bgm. Julius Koini waren zu dieser Adventfeier gekommen, treu dem Motto: „Gemeinsam statt einsam“, wie dies Obmann Alois Gruber in seinem Schlusswort betonte.

Schwierige Bewirtschaftungsverhältnisse im Fokus

Dem ehemaligen Bauernkammer-Bezirksobmann ÖR Urban Prugger ist es nach wie vor ein spezielles Anliegen immer wieder auf die schwierigen Bewirtschaftungsverhältnisse im Berggebiet aufmerksam zu machen.  In diesem Zusammenhang lud er seinen Nachfolger an der Spitze der Bezirksbauernkammer Leonhard Madl und Bezirksbäuerin Marianne Gruber zu einer Exkursion der besonderen Art. Die interessante Tour führte die Experten der Agrarpolitik von Bretstein über Möderbrugg bis ins Triebental. Auf der „bergigen“ Route wurde in den Betrieben Siebenbäck vulgo Kaser (Möderbrugg), Madl vulgo Friedlhofer (Bretstein), Zandl vulgo Steiner, Lechner vulgo Eberl, Leitner vulgo Braun (alle Triebental/Hohentauern) und Prugger vulgo Goldbichler (St. Johann/Tauern) Station gemacht. Am Ende war sich die hochrangige Delegation an Bauernvertretern einig: „Betriebe im benachteiligten Gebiet müssen weiterhin verstärkt unterstützt werden. Wir können uns nur durch unsere Top-Lebensmittel abheben und nicht mit Massenware konkurrenzieren. Es ist bewundernswert, wenn die Hälfte der Betriebsfläche eine Hangneigung von über 50 Prozent aufweist, die Leidenschaft der Betriebsführer  zu Viehhaltung und Landwirtschaft spürbar ist und auch zu sehen war dass trotz der schwierigen Voraussetzungen bereits die zukünftige Generation beim Küchentisch sitzt.“

Jahreshauptversammlung des Seniorenbundes Oberzeiring

Jahreshauptversammlung der Seniorenbund-Ortsgruppe Oberzeiring

Obmann Hermann Sprung konnte am 10. November im Gasthof Haunschmidt eine tolle Jahresbilanz legen. Bei dieser Jahreshauptversammlung konnte Hermann Sprung BR Bgm. Ing. Bruno Aschenbrenner, Seniorenbund Bezirksregionalobmann Helmut Ranzmaier und Hausherr Bgm. Alois Mayer als Ehrengäste begrüßen. Weiters wurde der Vorstand neu gewählt, Frau Veronika Kandler wurde als neue Ortsgruppen-Obfrau einstimmig gewählt.

 

Hofübergabe bei der Österreichischen Jungbauernschaft

 Die Österreichische Jungbauernschaft hat einen neuen Bundesobmann und ein neues Präsidium. Franz Xaver Broidl, 30-jähriger Wein- und Ackerbauer aus Niederösterreich, wurde in der Tagung des Jungbauernrates im ÖVP-Parlamentsklub in Wien einstimmig zum Nachfolger von Stefan Kast gewählt. Dieser stand sechseinhalb Jahre lang an der Spitze der größten politischen Interessenvertretung junger Bäuerinnen und Bauern. Bei der abendlichen Festveranstaltung „Mutig in die neuen Zeiten!“ im Haus der Ingenieure in Wien wurde das neue Präsidiumsteam vorgestellt. Bisherige Errungenschaften standen dabei ebenso im Fokus wie ein Ausblick auf zukünftige Herausforderungen und Chancen. Unter den rund 200 Gästen befanden sich auch zahlreiche Ehrengäste und Gratulanten, allen voran Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Bauernbund-Präsident Georg Strasser, Landwirtschaftskammer Österreich-Präsident Josef Moosbrugger und ÖVP-Bundesgeschäftsführer Axel Melchior.

Broidl: „Jungbauern sind Zukunft der österreichischen Versorgungssicherheit“
„Als junge Bäuerinnen und Bauern tragen wir eine besondere Verantwortung. Wir sind die Zukunft der österreichischen Versorgungssicherheit und die Erhalter des ländlichen Raumes. Wir sind der Motor der heimischen Landwirtschaft und die Stützen der Gemeinschaft in Stadt und Land. Das muss uns immer bewusst sein und unser tägliches Handeln mitbestimmen“, betonte Broidl. „Unser Umfeld und unsere tägliche Arbeit entwickeln sich ständig weiter. Die Chancen, die sich daraus ergeben, gilt es tatkräftig anzupacken – sei es punkto Digitalisierung, Vermarktung oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Als Jungbauernschaft wollen wir die optimalen Rahmenbedingungen dafür schaffen. Denn wir nehmen uns selbst um unsere Zukunft an“, so der neue Bundesobmann, der sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen bedankte und versicherte, „mit ehrlichem und ausdauerndem Engagement“ seine neue Funktion zu erfüllen. „Tradition und Innovation schließen einander nicht aus, sondern werden von uns Jungbäuerinnen und Jungbauern ausgleichend gelebt. Jeder und jede von uns trägt dazu bei, die Land- und Forstwirtschaft zu etwas Greifbarem und Verständlichem zu machen. Wir alle haben einen Bildungsauftrag gegenüber der österreichischen Bevölkerung. Nehmen wir diesen wahr – für die Zukunft unserer Familienbetriebe!“

Kast: „Bedanke mich für die große Unterstützung“
In seiner Abschiedsrede ging Kast auf die vielen Herausforderungen ein, mit denen sich die Jungbauernschaft in den letzten Jahren konfrontiert sah. „Das bäuerliche Wirtschaften ist in unserer Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich. Gerade als Jungbauernschaft haben wir uns aktiv und mutig dem Diskurs gestellt, wie etwa bei Themen der Tierhaltung, beim Pflanzenschutz oder dem Agrarbudget. Wir haben es in der Vergangenheit gezeigt und ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft nicht lockerlassen werden, der Stimme der jungen Landwirtinnen und Landwirte Gehör zu verleihen“, rief Kast auch alle Funktionärinnen, Funktionäre und Mitglieder dazu auf, ihren Beitrag zur Aufklärung und Bewusstseinsbildung der Konsumentinnen und Konsumenten zu leisten. „Ich bin mir sicher, dass die Österreichische Jungbauernschaft hier mit jeder und jedem von euch rechnen kann und spreche allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Jungbauernschaft großen Dank aus“, so Kast vor den versammelten Festgästen.

Köstinger: „Flächendeckende Land- und Forstwirtschaft weiterhin möglich machen“
Elisabeth Köstinger, selbst von 2007 bis 2012 Bundesobfrau der Jungbauernschaft, betonte bei der Veranstaltung: „Ob Jung oder Alt. Ob Bio oder Konventionell. Wir sitzen alle im selben Boot und gemeinsam müssen wir dieses Boot voranbringen. Wir haben ein gemeinsames Ziel, das uns eint: die flächendeckende Land- und Forstwirtschaft auch weiterhin in Österreich möglich zu machen.“ Dem gewählten Thema des Abends kann Köstinger sehr viel abgewinnen. „Zusammenhalt ist ein wichtiger Erfolgsfaktor der Bundesregierung und der damit verbundene neue Stil wird in der Öffentlichkeit sehr positiv wahrgenommen. Wir müssen diesen neuen Stil auch in der Landwirtschaft leben. Deshalb „Mutig in die neuen Zeiten!“ – mit einem neuen Stil in der Landwirtschaft.“

Strasser: „Wir brauchen Innovationskraft, Mut zu Neuem und Selbstbewusstsein“
„Wir sind zwar nur mehr knapp 3% der Bevölkerung, ernähren aber tagtäglich 100% der Österreicherinnen und Österreicher mit hochwertigen Lebensmitteln. Damit sind wir ein unverzichtbarer Partner in unserem Land. Diese Partnerschaft werden wir in der kommenden Zeit selbstbewusst leben und auch einfordern.“ Mit diesem Statement verweist Bauernbund-Präsident Georg Strasser auf die Kampagne zur Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln „Gut zu Wissen“. Ebenso sind die steigenden Herausforderungen für die bäuerlichen Familienbetriebe ein besonderes Anliegen für den Bauernbund als politische Interessenvertretung. „Vor den schwankenden Einkommen oder den klimabedingten Veränderungen die Augen zu verschließen, ist der falsche Weg. Umso mehr brauchen wir neben politischen Rahmenbedingungen auch Innovationskraft, Mut zu Neuem und frischen Wind in der Kommunikation. Wir leben in einer Zeit, in der das Verständnis für unsere bäuerliche Lebenswelt Mangelware ist. Umso mehr müssen wir den Dialog mit der Öffentlichkeit suchen“, so Strasser.

Moosbrugger: „Gemeinsam für optimale Rahmenbedingungen kämpfen“
Auch LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger gratulierte dem neuen Team und appellierte: „Gemeinsam müssen wir es als land- und forstwirtschaftliche Interessenvertretungen schaffen, unsere bäuerlichen Familienbetriebe fit für die Zukunft zu machen. Es gilt, sich mit Nachdruck für optimale Rahmenbedingungen einzusetzen,  etwa für ein ausreichend dotiertes Agrarbudget und eine zukunftsträchtige, praxistaugliche EU-Agrarpolitik. Gemeinsam muss es uns auch gelingen, faire Leistungsabgeltungen im Lebensmittelhandel zu erreichen.“ Gleichzeitig hob Moosbrugger das vielfältige Bildungs- und Beratungsangebot der Landwirtschaftskammern hervor. „Dieses kann gerade der bäuerlichen Jugend Chancen aufzeigen und Mut machen – punkto Klimawandel, Digitalisierung oder auch neue Geschäftsfelder“, so der LKÖ-Präsident, der u.a. die bundesweite Innovationsberatung hervorhob.

KO Dipl. Ing. Leonhard Madl: „Für uns natürlich hervorzuheben der Wechsel der steirischen Beteiligung – Friedbert Rumpold ist mein Nachfolger als Bundesobmann Stv.
Bei Stefan Kast bedanke ich mich frei nach Johann Wolfgang von Goethe: „Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck den er hinterlässt ist bleibend!“ Meinem Nachfolger wünsche ich stets Energie & Motivation für seinen Einsatz zum Wohle der Jungbauernschaft.“

„Landwirtschaftliche Interessenvertretung ist bei der momentanen demographischen Entwicklung unverzichtbar für den gesamten ländlichen Raum. Gemeinsam mit meinem Team möchte ich Ansprechpartner und Treiber der jungen Agrarpolitik sein. Mit großem Tatendrang sehe ich dieser Aufgabe entgegen,“ so Broidl abschließend.

Das neue Präsidium der Österreichischen Jungbauernschaft:

  • Bundesobmann: Franz Xaver Broidl (Niederösterreich)
  • Bundesobmann-Stv.: Michael Treiblmeier (Oberösterreich)
  • Bundesobmann-Stv.: Amanda Raich (Tirol)
  • Bundesobmann-Stv.: Friedbert Rumpold (Steiermark)
  • Bundesobmann-Stv.: Martin Öhler (Burgenland)
  • Präsidiumsmitglied: Carina Reiter (Salzburg)
  • Präsidiumsmitglied: Sandra Uschnig (Kärnten)

Zur Person:
Der 30-jährige Franz Xaver Broidl absolvierte die VINOHAK Krems und arbeitete nach dem Präsenzdienst im elterlichen Betrieb mit, den er seit 2012 führt. In Wiedendorf (Gemeinde Straß im Straßertale) aufgewachsen, begann sein politisches Engagement im Jahre 2005 als Ortsgruppenobmann der JVP. Dort war er in weiterer Folge auch Bezirksobmann von Krems, ehe er ab 2010 im Niederösterreichischen Bauernbund und der Bezirksbauernkammer Krems aktiv wurde. 2013 folgte die Wahl zum Bezirksbauernratsobmann von Langenlois und 2015 zum Obmann-Stellvertreter der BBK Krems. Nach Abschluss der EDUCA-Ausbildung wurde er in das Präsidium der Österreichischen Jungbauernschaft gewählt und war dort die letzten zwei Jahre Bundesobmann-Stellvertreter.

“Altbürgermeister” ÖR Ing. Hugo Steiner feierte seinen “Achtziger

VP-Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Hermann Hartleb, Bgf. GR Alfred Taucher und Bgm. Alois Mayer stellten sich beim Altbürgermeister der ehemaligen Gemeinde St. Oswald-Möderbrugg ÖR Ing. Hugo Steiner vlg. Bucher mit einem Ehrengeschenk ein und gratulierten zum „Achtziger.“ In gemütlicher Atmosphäre ließ man mit dem Geburtstagsjubilar sowie seiner Gattin Theresia und Enkerl Magdalena viele Erinnerungen aufleben und es wurde auch ausführlich auf seine erfolgreiche Arbeit als ehemaliges Gemeindeoberhaupt zurückgeblickt. Von 1985 bis 1998 leitete das „Geburtstagskind“ als Bürgermeister die Geschicke in der damaligen Pölstalgemeinde und hat in dieser Zeit viele Projekte zum Wohle der Gemeindebevölkerung umgesetzt. Ein Meilenstein war zweifellos im Zuge des Volksschulneubaues die Gründung der Fernwärme Möderbrugg gleich zu Beginn seiner Bürgermeisterära. Seit 53 Jahren gehört der Geburtstagsjubilar auch als Mitglied dem Steirischen Bauernbund an und ist mittlerweile auch als langjähriger ehrenamtlicher Funktionär in der Ortsgruppe Pölstal des Steirischen Seniorenbundes sehr aktiv.

 

 

 

Traditionelles Fischessen des Seniorenbundes in Bretstein

Alle Jahr wieder treffen sich Ende Juli beim Gasthaus Beeren in Bretstein Mitglieder des Seniorenbundes Oberes Pölstal mit Freunden aus Oberzeiring, St. Peter und St. Georgen ob Judenburg zum gemeinsamen Fischgrillen. Obmann Ök.-Rat Alois Gruber begrüßte die vielen Gäste.

Über 80 Personen folgten auch heuer wieder dem Ruf, um sich bei gegrillten und gebackenen Fischen zu unterhalten.

Bei der Verlosung von Preisen gewann Waltraud Mlakar, aus St. Peter 3 Kilo, Rosi Winkler aus St. Georgen 2 Kilo und Lotte Felber  aus Möderbrugg 1 Kilo frisch gefangene Forellen.

Respekt vor der Individualität der eingemeindeten Pölstaler

St. Johann am Tauern, Bretstein, Oberzeiring und St. Oswald-Möderbrugg werden gemeinsam als Marktgemeinde Pölstal verwaltet. Ihr Bürgermeister Alois Mayer schätzt die Exklusivität und wahrt die Individualität jeder  der zum Ortsteil gewordenen Gemeinden und deren Bewohner.
„Man kann einen Haushaltsvoranschlag noch so vorsichtig erstellen, Unvorhersehbares, wie Katastrophen oder auch heftige Schneefälle lassen sich nicht planen“, so Alois Mayer. Seit der Gemeindezusammenlegung ist er Bürgermeister der Marktgemeinde Pölstal, welche die ehemaligen Gemeinden St. Johann am Tauern, Bretstein, Oberzeiring und St. Oswald-Möderbrugg umfasst. „Für die  Aufteilung der vorhandenen Mitteln  ist ausschließlich die Dringlichkeit maßgeblich“, versichert er. Einige Projekte, wie die Sanierung der Hochwasserschäden, die Gestaltung des St. Oswalder Dorfplatzes die Sanierung der Neuen Mittelschule in Oberzeiring, die Adaptierung des Kultursaales in St. Johann am Tauern und Straßensanierungen sind einige solcher Projekte. Parallel dazu ist Mayer ständig bemüht, die Wünsche nach Miet- und Eigentumswohnungen zu erfüllen.

Betriebe und Fremdenverkehr
„Wir haben eine ganze Reihe von ausgezeichneten Betrieben“,  berichtet Mayer mit sichtlichem Stolz. Er nennt Steirerpack oder das „Herz des Fremdenverkehrs“, den Kurbetrieb mit dem Heilstollen, die Handwerks- und landwirtschaftlichen Betriebe.  Dem Gemeindeoberhaupt sind die teilweise sehr harten Bedingungen bewusst, unter welchen viele Landwirte in den Gräben oder in der Höhe  ihre Betriebe bewirtschaften. Mayer sagt, dass die Schneeräumung für 160 Straßenkilometer in die Kompetenz der Gemeinde  fällt. Bezüglich der Schneeräumung werden vom Wegausschuss zur Zeit neue Richtlinien erarbeitet.  Dass der Fremdenverkehr so gut floriert ist zwar auch der schönen Landschaft, dem Kurbetrieb und den ausgezeichneten Beherbergern  zu danken, nicht zuletzt aber auch dem Zellstoffwerk in Pöls und den Veranstaltungen am Red Bull Ring. Das Zellstoffwerk ist auch Arbeitgeber für sehr viele Pölstaler Gemeindebürger.

Alles viermal
Größten Stellenwert räumt Mayer den Vereinen ein: „Sie sind unverzichtbar und immer für uns da.“  Pölstal hat alles viermal: Vier Musikvereine, vier Landjugendgruppen und sogar fünf Feuerwehren „jede für sich großartig“, so Mayer. Es ist letztlich auch das Alleinstellungsmerkmal der Vereine in jeder Ortsteilgemeinde, welche die Identität der Ortsteilbewohner wahrt. Mayer denkt nicht daran, diese zu stören oder etwa durch Zusammenlegung  anzugleichen. Weiters freut es den Bürgermeister, dass die Zusammenarbeit zwischen den Leiterinnen des Privatkindergartens St. Oswald, des Pfarrkindergartens in Oberzeiring und des Gemeindekindergartens in Möderbrugg sehr gut funktioniert. Dieses „Gemeinsame“ kommt den Kindern zugute.

Wünsche des Bürgermeisters und der Bürger
Unermüdlich ist Mayer unterwegs, um einen Nahversorger für Oberzeiring zu finden. „Das Geschäftslokal wäre vorhanden, ich suche einen Betreiber.“  Als Übergangslösung hat er einen Bus organisiert, der auf Einkaufstour im weitläufigen Pölstal unterwegs ist. Ein weiterer Wunsch wäre ein LKW-Fahrverbot durch Oberzeiring, ausgenommen Zubringer: „Wenn zwei große LKW sich im Oberzeiringer Ortsgebiet begegnen, haben sie ein Problem.“ Und wenn Mayer keine finanziellen Schranken hätte, würde er alle Wünsche der Bürger erfüllen. Ganz oben auf seiner Wunschliste wäre dann die Sanierung aller Straßen.
Gertrude Oblak

Grillfest des Seniorenbundes Oberzeiring

Anfang Juli lud der Seniorenbund Oberzeiring wieder zum traditionellen Grillfest in den Handwerkshof.  An die hundert Senioren hatten sich eingefunden, um bei Würstl und Koteletts bei Bier und Wein den Sommeranfang zu feiern. Der Seniorenbundobmann Hermann Sprung konnte Freunde aus den benachbarten Ortsgruppen sowie aus der Gaal, den Bezirksobmann Vizebgm. Helmut Ranzmaier und Bürgermeister Alois Mayer begrüßen.

Bis zum späten Nachmittag hielten die Senioren aus und unterhielten sich köstlich.